Langlaufen an der Iller

Was für ein Wahnsinn. Die Schneelage hat doch tatsächlich dazu ausgereicht, das ich in dieser Saison fünf mal an der Iller Langlaufen gehen konnte. Der Schuppenbelag meiner alten Schlappen hat zwar etwas gelitten, dennoch waren die Touren an der Iller ein Highlight in diesem Jahr. Ein zu verkraftender Ersatz für die Bergwelt, wenn man von Dietenheim nach Altenstadt stapft und sich durch den Schnee kämpft und dabei seine eigene Spur legt. Unser Betriebsfahrrad eignete sich zum Transport der Ski nur bedingt. Das Babboe hat leider keine Winterreifen. Der Ladekorb aus Holland ist einfach zu kurz, da besteht die Gefahr bei einem scharfen Bremsmanöver vom eigenen Ski aufgespießt zu werden. Ein besonderer Highlight war für mich in diesem Jahr ein spontaner Nachtlanglauf. Genial wie befreiend es ist niemanden zu treffen. Ein besonderer Zauber liegt auf der LED erstrahlten Landschaft, wenn sich aus dem starken Lichtkegel immer wieder neue Schattierungen heraus arbeiten und das gewohnte Bild in dunklen Tönen neu modelliert. Ich freu mich schon auf den nächsten Winter und kann selbst gespurte Flussläufe nur empfehlen. Auch wenn die Geschwindigkeit darunter leidet, für die Sensomotorik sind diese Ausflüge genial.

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