Läuferspitze – abgebrochen

Da waren sie wieder, unsere zwei Probleme…

Frohen Mutes und mit jeder Menge Energie wollten wir eigentlich dieses Wochenende weiterhin das Tannheimer Tal erkundigen…wollten…doch da hatte „der hätte“ und „der wenn“ was dagegen…und am Ende auch der Mitbewohner…

Ulmer sind überall???

Natürlich…waren unsere Tischnachbarn am Abend schon aus Dornstadt…so war das Pärchen im 4 Bettlager aus der Oststadt…Welch ein Zufall…welch ein Zufall…oder einfach nur die leise Invasion der Schwaben???
Wer weiss das schon???

Ja liebe Freunde der leichten und seichten Unterhaltungskultur…ausser Spesen nichts gewesen…

Der Aufstieg zur Füssner Hütte wurde diesesmal vom öffentlichen Parkplatz gestartet…und ja…einen Wirtschaftsweg hoch zu latschen ist nicht der Brüller…

auch wenn dieser sich dann nach einiger Zeit teilt und gemütlich am Flüsschen langführt…die Strecke durch den Wald direkt von Musau ab macht um einiges mehr spass..

Wie Ihr schon erkennen könnt war zu diesen Zeitpunkt das Wetter um einiges besser, aber es waren schon die ersten Wolkenfelder zu entdecken…

Gedonnert hat es auch schon ein bischen…

Also schnell zur Füssner Hütte, einen schnellen Cafe und dann weiter auf die Läuferspitze…beim Einstieg zum Aufstieg nach dem Füssner Jöchl hat der Nebel aber so dermasen zugezogen das an einen Aufstieg nicht zu denken war…

Wir also wieder runter…kaum eine viertel Stunde nach Ankunft an der Füssner Hütte hat es schon aus allen Kübeln gegossen…

Naja…

Aber???

Die Füssnerhütte ist günstiger, uriger und mindestens genauso freundlich wie die Buben von der Otto Mayr Hütte, auch wenn die nicht unter die Dav Hütten fällt…ich zahle in Zukunft lieber 4 Euro mehr für die Übernachtung…spar mir aber bei allen Getränken bis zu 50 Cent und das Essen ist um einiges besser…

Alternativ kann man auch auf der Musau Alb nächtigen…auch dort sind die Preise noch in Ordnung…

Der Wirt ist ein pensionierter 62 jähriger Skilehrer, schwer sympatisch und hat immer einige sehr sehr gute Tipps…

Der Aufstieg zur Läuferspitze sollte bei schlecht Wetter nicht über das Hallgernjoch gestartet werden, der Weg muss anscheindend sehr sehr schlecht zu erkennen sein…und der Kollege Wirt meinte noch trocken…“Ich habe da keinen Bock Euch einzusammeln Jungens…“

Der Mitbewohner hatte am Sonntag Geburtstag, und wie es sich für ein ordentliches Oststadtkind gehört habe ich das dann vor lauter Wetterbeobachtung total vergessen…schande über mich…zwei mal schande über mich…

Auch am Sonntag war das Wetter und ein angeschlagener Mitbewohner der vernünftige Grund wieder ins Tal zu steigen…

Fazit:

Leicht enttäuscht aber um einige Erfahrungen reicher…Mit dem Wetter ist einfach nicht zu spassen…und zum Glück hatten wir genügend warme Klamotten dabei…

Ausserdem konnten wir schon mal ausprobieren wie es sich auf rutschigen Steinen und Wurzeln so läuft…nicht zu spassen Kinder…nicht zu spassen:-)

Also auch wenn das dem Ego schwer fällt???
lieber abbrechen…
und???

Es hat etwas Science Fiction mässiges wenn man bei Nebel durch die Alpen latscht…Zombies oder Highlandermäsige Gestalten verstecken sich hinter dem Nebel…und manchmal…ja manchmal hört man auch noch das entfernte Schreien einer einsamen Seele…Die Schreie von Günther Wurstsepp…der eines Abends nachdem er seine Frau verlassen hatte…verschwand…nie mehr gesehen wurde…und nur manchmal durch seine wehleidigen Schreie auf sich aufmerksam macht…

Gruselige Grüße

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