Ski

Saisonopening Pitztal

Endlich geht es wieder los. Nachdem ich ein paar Oktoberfeste in Deutschland, Österreich und in der Schweiz mit den Albfetza gespielt habe, konnte ich am letzten Ferienwochenende ein paar Tage ins Pitztal. Drei Tage feinstes Wetter, am Sonntag dann leider zu windig. Beide Gondeln blieben stehen. Eine nette Geschichte ist mir dann noch bei der Talfahrt mit der Schweizer Skicrossweltmeisterin Fanny Smith passiert. Die Geschichte dazu könnt Ihr in meiner Kolumne im Ulmerwochenblatt nachlesen.

Geschlafen haben wir im Berg Juwel in Planegross. Kann ich ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen. In der Studiowohnung ist es mit kleiner Familie gut auszuhalten. In 5 Minuten ist man auf dem Berg. Die Pensionsmama ist super hilfsbereit, Frühstück ist super und preislich ist es sehr fair.

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Neues aus dem Pitztal Teil 2

Endlich hat es geschneit – und ein paar aus dem Trainer C Lehrgang waren mit mir am Wochenende beim trainieren. Von der Piste gibt es leider nicht viel neues. Obwohl, es hat ja geschneit, damit waren die Pistenverhältnisse super duper kalifragelistisch expialigetisch fein. Oh, und ehe ich es  vergesse, ich habe zwei neue Locations für Euch!

Pension Anna – bei Familie Eiter zu Gast.
Himmelherrgott, da hat man schon so freundliche Pensionswirte und ich Depp versau denen auch noch schier den Theaterabend. Was war passiert? Eine Kollegin aus dem Skiclub ist noch spontan mit, und ich dachte mir, das Angebot mit dem Gästebett kann ich ja noch Abends regeln. Weia, weia! Familie Eiter war so nett, unbürokratisch und schnell zu helfen.
Fazit? Die Pension in Planegross ist günstig, sauber, sensationell nah am Gletscher und nur eine Ortschaft unterhalb des Hexenkessls. Familie Eiter ist schwer freundlich, das Frühstück ist super und gemütlich ist es auch noch. Bei diesen netten Menschen könnt ihr bedenkenlos nächtigen! Die Sauna im Haus haben wir aus Zeitgründen nicht mehr getestet.

Futtern?
Wer noch was feines Essen ist will, kann direkt gegenüber im Restaurant Berkwerk lecker spachteln gehen. Riesen Portionen in einer sehr lustig eingerichteten Location erwarten euch. Gut bürgerliche Küche, nette Bedienungen – ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Eine Fressnarkose ist mit dem Stollenteller definitiv zu erreichen.

Nachgedanken: Warum kaufen in der Mittagspause so viele Menschen zuerst das Essen und schauen sich dann erst nach einem Sitzplatz um? Ich danke Euch hiermit! Die panischen Augen, die fast schon greifbare Angst, dass das Essen kalt wird, die unsicheren Tapser mit vollbeladenen Tablet und den schweren Skistiefeln – diese Slapstickeinlagen sind wirklich unbezahlbar.

Was hat Putin mit dem Pitztal zu tun?

Die Vorsaison hat endlich begonnen. Mit tausend anderen Wahnsinnigen tummeln sich die Schneegeilen seit Anfang Oktober im Pitztal (AUT) http://www.pitztaler-gletscher.at zum gemütlichen einrutschen auf bestens präparierten Pisten. Da unsere Haus- und Hofwirtin selbst unterwegs war, sind wir über das Halloweenwochenende für vier Tage in der sehr zum empfehlenden Pension Bergheim www.bergheim-pitztal.at in Tieflehn untergekommen. In einem günstigen Zimmer ohne Fernseher, dafür aber mit schnellen Internet. Und da der Schreiberling ein Labtop dabei hatte, konnten wir abends über Netflix noch ein paar Folgen Dr.House anschauen.

Ein feines Frühstücksbuffet und das zum sensationell günstigen Preis von 30 Euro pro Nase, was will man mehr?  Haus Bergheim wird vom jungen und sympathischen Pächterpaar Neururer in der zweiten Generation und Muttis Hilfe seit 3 Jahren geführt.

Unbezahlbarer Vorteil?

Die Bushaltestelle ist direkt vor der Haustüre und schräg gegenüber können sich die Partypeople im Hexenkessl http://www.hexenkessl.at nach dem Pistenspass komplett fertig machen.

Gegenüber ist das Restaurant s`Pfandl http://www.pfandl-pitztal.at mit traditioneller Küche sehr zu empfehlen. Riesen Portionen, eine nette Bedienung in einer urigen Einrichtung und günstige Preise, da lacht das Schwabenherz. Wer Lust auf große und leckere Pizza hat, kann in 10 Minuten zu Fuss Richtung Rifflsee latschen. Im Hotel Vierjahreszeiten http://www.hotel-vier-jahreszeiten.at gibt es die Apres Ski Bar Siglu. Schade nur, dass die freundliche Bedienung mutterseelen alleine den ganzen Laden bespasen dürfte. Das nenne ich gnadenlos arbeitnehmerunfreundlich, die Pizza war aber super lecker! Die Leitung des Hotels kann froh sein, solch eine patente und viel zu gutmütige Dame im Team zu wissen.

Vier Tage Sonnenschein und schön harte Piste – Wenn Königskinder auf Reisen gehen – was will man mehr? Aber was zur Hölle hat Putin damit zu tun?

Nun denn, bevor ich jetzt mit Vorurteilen um mich schmeisse, hier eine schwäbische Weisheit.

„Wie der Herr, so`s Gscherr“ – Für Nichtschwaben: „Wie der Herr – so sein Knecht“

Wenn Russen in die Kabine steigen, dann hilft nur die eigene Körpermasse mit einzusetzen und die Jungs und Mädels einfach auf die Plätze zu schieben – meine Herren und meine Damen.

So ein ignorantes und egoistisches Verhalten sieht man selten, ausser beim norwegischen Nachwuchsteam. Die machen jetzt auf russisch. Die jungen Wilden wurden nach übelsten „Wir blockieren einfach den Eingang, dann haben wir die Kabine für uns alleine“ vom sensationellen Bahnbetreiber in bester Bademeistermanier bestraft. Nachdem sich das fast komplette Nationalteam schon morgens aufgeführt hatte, wurde die Bahn angehalten, alle einzeln raus zitiert, und für den Rest des Vormittags in die Ecke zum schämen gestellt.

Genial, die Meute hat es gefreut, doch die war zum Teil genauso schräg drauf.

Da wird man nachdenklich. Schon klar, die da oben, wir da unten. Nur, wenn schon bei wenig Betrieb eine ungemütliche Hektik ausbricht und sinnloses Geschubse ansteht, dann wird das mit Weltfrieden so schnell nichts mehr.