tieflehn

Was hat Putin mit dem Pitztal zu tun?

Die Vorsaison hat endlich begonnen. Mit tausend anderen Wahnsinnigen tummeln sich die Schneegeilen seit Anfang Oktober im Pitztal (AUT) http://www.pitztaler-gletscher.at zum gemütlichen einrutschen auf bestens präparierten Pisten. Da unsere Haus- und Hofwirtin selbst unterwegs war, sind wir über das Halloweenwochenende für vier Tage in der sehr zum empfehlenden Pension Bergheim www.bergheim-pitztal.at in Tieflehn untergekommen. In einem günstigen Zimmer ohne Fernseher, dafür aber mit schnellen Internet. Und da der Schreiberling ein Labtop dabei hatte, konnten wir abends über Netflix noch ein paar Folgen Dr.House anschauen.

Ein feines Frühstücksbuffet und das zum sensationell günstigen Preis von 30 Euro pro Nase, was will man mehr?  Haus Bergheim wird vom jungen und sympathischen Pächterpaar Neururer in der zweiten Generation und Muttis Hilfe seit 3 Jahren geführt.

Unbezahlbarer Vorteil?

Die Bushaltestelle ist direkt vor der Haustüre und schräg gegenüber können sich die Partypeople im Hexenkessl http://www.hexenkessl.at nach dem Pistenspass komplett fertig machen.

Gegenüber ist das Restaurant s`Pfandl http://www.pfandl-pitztal.at mit traditioneller Küche sehr zu empfehlen. Riesen Portionen, eine nette Bedienung in einer urigen Einrichtung und günstige Preise, da lacht das Schwabenherz. Wer Lust auf große und leckere Pizza hat, kann in 10 Minuten zu Fuss Richtung Rifflsee latschen. Im Hotel Vierjahreszeiten http://www.hotel-vier-jahreszeiten.at gibt es die Apres Ski Bar Siglu. Schade nur, dass die freundliche Bedienung mutterseelen alleine den ganzen Laden bespasen dürfte. Das nenne ich gnadenlos arbeitnehmerunfreundlich, die Pizza war aber super lecker! Die Leitung des Hotels kann froh sein, solch eine patente und viel zu gutmütige Dame im Team zu wissen.

Vier Tage Sonnenschein und schön harte Piste – Wenn Königskinder auf Reisen gehen – was will man mehr? Aber was zur Hölle hat Putin damit zu tun?

Nun denn, bevor ich jetzt mit Vorurteilen um mich schmeisse, hier eine schwäbische Weisheit.

„Wie der Herr, so`s Gscherr“ – Für Nichtschwaben: „Wie der Herr – so sein Knecht“

Wenn Russen in die Kabine steigen, dann hilft nur die eigene Körpermasse mit einzusetzen und die Jungs und Mädels einfach auf die Plätze zu schieben – meine Herren und meine Damen.

So ein ignorantes und egoistisches Verhalten sieht man selten, ausser beim norwegischen Nachwuchsteam. Die machen jetzt auf russisch. Die jungen Wilden wurden nach übelsten „Wir blockieren einfach den Eingang, dann haben wir die Kabine für uns alleine“ vom sensationellen Bahnbetreiber in bester Bademeistermanier bestraft. Nachdem sich das fast komplette Nationalteam schon morgens aufgeführt hatte, wurde die Bahn angehalten, alle einzeln raus zitiert, und für den Rest des Vormittags in die Ecke zum schämen gestellt.

Genial, die Meute hat es gefreut, doch die war zum Teil genauso schräg drauf.

Da wird man nachdenklich. Schon klar, die da oben, wir da unten. Nur, wenn schon bei wenig Betrieb eine ungemütliche Hektik ausbricht und sinnloses Geschubse ansteht, dann wird das mit Weltfrieden so schnell nichts mehr.